Archiv für die Kategorie ‘Geistreiches’

Geistreiche Bemerkungen vom 05.09.2010

Wenn du deinem Feind die Hand nicht abhacken kannst, musst du sie ihm schütteln.
aus Arabien

Wem das Geld zu Kopf steigt, der hat keinen.
Aristoteles Onassis, griech. Reeder, 1906 – 1975

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
Johann Wolfgang von Goethe

Haare haben eine fatale Neigung, sich in der Suppe zu ertränken.
Waltraud Puzicha, dt. Aphoristikerin u. Erzählerin, geb. 1925

Wer die Fehler anderer übernimmt, dessen Schuld ist größer als desjenigen, der sie begeht.
aus China

Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen.
Jean Paul, Johann Paul Friedrich Richter, dt. Dichter, 1763 – 1825

Schweigen ist tief wie die Ewigkeit. Reden so flach wie die Zeit.
Thomas Carlyle, schott. Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber u. sozialpolitischer Schriftsteller, 1795 – 1881

Enttäuschungen helfen uns weiter, wenn wir es schaffen, sie hinter uns zu lassen.
Ernst Ferstl, österr. Lehrer, Dichter u. Aphoristiker, geb. 1955

 

Geistreiche Bemerkungen vom 29.08.2010

Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen.
Aristoteles Onassis, griech. Reeder, 1906 – 1975

Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.
Ernst Ferstl

Wir hoffen immer und in allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, Naturwissenschaftler u. Staatsmann, 1749 – 1832

Der Erfolg besteht manchmal in der Kunst, das für sich zu behalten, was man nicht weiß.
Sir Peter Ustinov, Petrus Alexandrus von Ustinov, brit. Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller u. UNICEF-Botschafter, Oscar-Preisträger, (‘Topkapi’), 1921 – 2004

Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.
Marie von Ebner-Eschenbach

Der kluge Mann entschuldigt sich, wenn er beim Streit mit einer hübschen Frau Recht behalten hat.
Danny Kaye, David Daniel Kaminski, russ.-amerikan. Humorist, Schauspieler u. Schriftsteller, Oscar-Preisträger, 1913 – 1987

Man kann nicht den Sorgen entgehen, indem man mehr ausgibt, als man einnimmt.
Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 – 1865

Wir sollten die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben.
Robert L.B. Stevenson, Robert Louis Balfour Stevenson, schott.-brit. Erzähler, Kinderverseschmied u. Schriftsteller, (1883 ‘Die Schatzinsel’, 1886 ‘Dr. Jekyll u. Mr. Hyde’), 1850 – 1894

 

Geistreiche Bemerkungen vom 22.08.2010

Die Erfahrung kostet ein hohes Schulgeld, aber ihr Unterricht ist unbezahlbar.
Thomas Carlyle, schott. Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber u. sozialpolitischer Schriftsteller, 1795 – 1881

Das einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden.
Heinz Schenk, dt. Schauspieler, geb. 1924

Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, nur etwas lebhafter als die Mama.
Carl Spitteler, schweiz. Schriftsteller, 1919 Nobelpreis für Literatur, 1845 – 1924)

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer

Das Unrecht bestraft sich selbst.
Ludwig Tieck, Johann Ludwig Tieck, dt. Schriftsteller, (‘Der gestiefelte Kater’), 1773 – 1853

Schweigen können zeugt von Kraft, Schweigen wollen von Nachsicht, Schweigen müssen vom Geist der Zeit.
Karl Julius Weber, dt. Schriftsteller, 1767 – 1832

Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.
Johann Wolfgang von Goethe

Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.
aus China

 

Geistreiche Bemerkungen vom 15.08.2010

Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken.
Jean de la Bruyère

Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.
Benjamin Disraeli, brit. Premierminister u. Schriftsteller, 1804 – 1881

Wenn alles so einfach wäre, dann wäre das Leben uninteressant.
Unbekannt

Nur wenige sind es wert, dass man ihnen widerspricht.
Ernst Jünger, dt. Schriftsteller, 1895 – 1998

Das wahrste Wort in unserer Sprache ist: Vielleicht.
Voltaire, François-Marie Arouet, frz. Schriftsteller, Philosoph u. Historiker, 1694 – 1778

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.
Aldous Leonard Huxley

Das Glück kauft man nirgends ein, man muss es schon selber mitbringen.
Carl Spitteler, schweiz. Schriftsteller, 1919 Nobelpreis für Literatur, 1845 – 1924

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
Mark Twain

 

Geistreiche Bemerkungen vom 08.08.2010

Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, denn nur sie erleben angenehme Überraschungen.
Marcel Proust

Ehrlich währt am längsten. Aber wer hat schon so viel Zeit.
Unbekannt

Die Erfahrung verfehlt ihren Lebenszweck, wo kein Wunsch besteht, zu lernen.
George Bernard Shaw, irisch. Dramatiker, Schriftsteller u. Bühnenautor, 1925 Nobelpreis für Literatur, 1856 – 1950

Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst
vor den alten.
John Milton Cage

Für alles im Leben muss man bezahlen, und je später man dies tut, desto höher werden die Zinsen.
John Steinbeck, John Ernst Steinbeck, amerikan. Schriftsteller, 1962 Nobelpreis für Literatur, 1902 – 1968)

Es gibt Zufälle, die sind schon kein Zufall mehr.
Brigitte Fuchs, schweiz. Autorin u. Lyrikerin, geb. 1951

Nicht nur die Kinder speist man mit Märchen ab.
Gotthold Ephraim Lessing, dt. Schriftsteller, Kritiker u. Philosoph der Aufklärung, 1729 – 1781)

Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aus dem Respekt.
Daniel Defoe