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	<title>RuGcast - Der Podcast von RundumGenuss</title>
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	<description>Betrachtungen eines Geniesers und &#34;advocatus diaboli&#34;</description>
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	<itunes:author>DirkNB</itunes:author>
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		<title>Geistreiche Bemerkungen vom 18.07.2010</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 18:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches]]></category>

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		<description><![CDATA[Den guten Seemann zeigt  das schlechte Wetter.
Sprichw [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den guten Seemann zeigt  das schlechte Wetter.<br />
Sprichwort</p>
<p>Der gnädigste von allen Richtern ist  der Kenner.<br />
Friedrich  Schiller</p>
<p>Der sicherste Weg, in  die Zeitung zu kommen, besteht darin, eine zu lesen, während man die  Straße überquert.<br />
Alberto Sordi, ital. Schauspieler, (&#8216;Fellinis Roma&#8217;), 1920 &#8211;  2003</p>
<p>Fordere viel von dir  selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart  bleiben.<br />
Konfuzius</p>
<p>Es war mir wieder  einmal ein außerordentliches Vergnügen, Sie ignoriert zu haben.<br />
Andreas Egert, dt.  Journalist, Publizist u. Aphoristiker, (2002 &#8216;fehlfarbenfroh&#8217;), geb.  1968</p>
<p>Flitterwochen sind  eine Probezeit, in der keine Reklamationen mehr angenommen werden.<br />
Peter Sellers, Richard  Henry Sellers, brit. Schauspieler, (&#8216;Inspektor Closeau&#8217;), 1925 &#8211; 1980</p>
<p>Der Verstand ist wie  eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.<br />
Ernst R. Hauschka</p>
<p>Alle Lebewesen, außer  den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu  genießen.<br />
Samuel  Butler, brit. Schriftsteller, 1835 &#8211; 1902)</p>

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	<itunes:summary>Den guten Seemann zeigt  das schlechte Wetter.
Sprichwort
Der gnädigste von allen Richtern ist  der Kenner.
Friedrich  Schiller
Der sicherste Weg, in  die Zeitung zu kommen, besteht darin, eine zu lesen, während man die  Straße überquert.
Alberto Sordi, ital. Schauspieler, (‘Fellinis Roma’), 1920 –  2003
Fordere viel von dir  selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart  bleiben.
Konfuzius
Es war mir wieder  einmal ein außerordentliches Vergnügen, Sie ignoriert zu haben.
Andreas Egert, dt.  Journalist, Publizist u. Aphoristiker, (2002 ‘fehlfarbenfroh’), geb.  1968
Flitterwochen sind  eine Probezeit, in der keine Reklamationen mehr angenommen werden.
Peter Sellers, Richard  Henry Sellers, brit. Schauspieler, (‘Inspektor Closeau’), 1925 – 1980
Der Verstand ist wie  eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.
Ernst R. Hauschka
Alle Lebewesen, außer  den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu  genießen.
Samuel  Butler, brit. Schriftsteller, 1835 – 1902)

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<itunes:subtitle>Den guten Seemann zeigt  das schlechte Wetter.
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		<title>Geknickte Antenne(n)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 14:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne MV]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorpommern]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 13. Juli 2010 war mal wieder ein Tag der Wahrheit f [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 13. Juli 2010 war mal wieder ein Tag der Wahrheit für die Radioschaffenden im Land und bundesweit. Die Daten der Mediaanalyse (Währung und Bauchpinsel der werbungstreibenden &#8211; aber nicht nur &#8211; Radioprogramme) für das Frühjahr 2010 wurden veröffentlicht. Ein kleiner Pluspunkt vorweg: Es wird wieder immer mehr Radio gehört, eine Tendenz, die sich schon bei den letzten 2 oder 3 MAs abzeichnete.</p>
<p>Wenn man die darauf folgenden Pressemitteilungen der Sender verfolgt, haben meist alle gewonnen. Jeder sucht sich aus dem Zahlenberg das heraus, wo er am besten dasteht. Witzig fand ich diese Spielereien vor etwa einem halben Jahr (MA 2010 I) in Mecklenburg-Vorpommern, als sowohl NDR 1 Radio MV als auch die Ostseewelle den Spitzenplatz für sich in Anspruch nahmen. Während sich der öffentlich-rechtliche Sender mit den meisten Hörern feierte, glänzte der private mit den höheren Hörerzahlen im Land. Und beide hatten recht. Die Schweriner hatten wirklich mehr Hörer, wenn man als Vergleichsbasis auch die Hörer außerhalb unseres Landes mitzählt. Dort wurde aber der Rostocker Sender so gut wie gar nicht gehört. Im Lande selbst schalteten ihn aber mehr Hörer ein. Manchmal kommt es eben doch auf die Formulierung an.</p>
<p>Nur beim Sorgenkind der hiesigen Radiomedienlandschaft sah und sieht es nicht gut aus. Egal, welche Zahlen man sich aus dem Berg griff (Tagesmarktanteil, verschiedene Zielgruppen, Hörer gestern, &#8230;), es wollte kein Spitzenplatz dabei herauskommen. Im Gegenteil. Der erste private Radiosender im Land, der seinerzeit mit &#8220;Alt wie ein Baum&#8221; von den Puhdys bedeutungsschwanger startete, kämpft gegen den Abstieg. <a title="Antenne MV entlässt Nachrichtenredakteure" href="http://www.radioszene.de/?p=15735" target="_blank">Gerüchten</a> zufolge wird in Plate massiv Personal abgebaut. Die Marktanteile purzeln abwärts.</p>
<p>Aber mit Antenne MV geht es schon seit Jahren bergab, nun scheint der  Absturz Fahrt aufzunehmen. Vielleicht müssten sie sich komplett und mit Mut neu erfinden. Nur: Was  braucht das Land? Ein anspruchsvolles Informations- und  Unterhaltungsprogramm gibt es schon, ein flachdudelndes  Musikunterhaltungsprogramm auch. So haben wir also Supermarkt und Discounter. Dazwischen  gibt es nichts, außer vielleicht Fachgeschäfte, die aber meist nur gerade so überleben. Für Information und Kultur ist der Markt aber schon gesättigt. Der Ferien-/Urlaubssender im Land ist auch schon einmal insolvent gewesen, das Konzept scheint also wenig ertragreich. Da ist der Stein der Weisen noch nicht gefunden.</p>

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	<itunes:summary>Der 13. Juli 2010 war mal wieder ein Tag der Wahrheit für die Radioschaffenden im Land und bundesweit. Die Daten der Mediaanalyse (Währung und Bauchpinsel der werbungstreibenden – aber nicht nur – Radioprogramme) für das Frühjahr 2010 wurden veröffentlicht. Ein kleiner Pluspunkt vorweg: Es wird wieder immer mehr Radio gehört, eine Tendenz, die sich schon bei den letzten 2 oder 3 MAs abzeichnete.
Wenn man die darauf folgenden Pressemitteilungen der Sender verfolgt, haben meist alle gewonnen. Jeder sucht sich aus dem Zahlenberg das heraus, wo er am besten dasteht. Witzig fand ich diese Spielereien vor etwa einem halben Jahr (MA 2010 I) in Mecklenburg-Vorpommern, als sowohl NDR 1 Radio MV als auch die Ostseewelle den Spitzenplatz für sich in Anspruch nahmen. Während sich der öffentlich-rechtliche Sender mit den meisten Hörern feierte, glänzte der private mit den höheren Hörerzahlen im Land. Und beide hatten recht. Die Schweriner hatten wirklich mehr Hörer, wenn man als Vergleichsbasis auch die Hörer außerhalb unseres Landes mitzählt. Dort wurde aber der Rostocker Sender so gut wie gar nicht gehört. Im Lande selbst schalteten ihn aber mehr Hörer ein. Manchmal kommt es eben doch auf die Formulierung an.
Nur beim Sorgenkind der hiesigen Radiomedienlandschaft sah und sieht es nicht gut aus. Egal, welche Zahlen man sich aus dem Berg griff (Tagesmarktanteil, verschiedene Zielgruppen, Hörer gestern, …), es wollte kein Spitzenplatz dabei herauskommen. Im Gegenteil. Der erste private Radiosender im Land, der seinerzeit mit “Alt wie ein Baum” von den Puhdys bedeutungsschwanger startete, kämpft gegen den Abstieg. Gerüchten zufolge wird in Plate massiv Personal abgebaut. Die Marktanteile purzeln abwärts.
Aber mit Antenne MV geht es schon seit Jahren bergab, nun scheint der  Absturz Fahrt aufzunehmen. Vielleicht müssten sie sich komplett und mit Mut neu erfinden. Nur: Was  braucht das Land? Ein anspruchsvolles Informations- und  Unterhaltungsprogramm gibt es schon, ein flachdudelndes  Musikunterhaltungsprogramm auch. So haben wir also Supermarkt und Discounter. Dazwischen  gibt es nichts, außer vielleicht Fachgeschäfte, die aber meist nur gerade so überleben. Für Information und Kultur ist der Markt aber schon gesättigt. Der Ferien-/Urlaubssender im Land ist auch schon einmal insolvent gewesen, das Konzept scheint also wenig ertragreich. Da ist der Stein der Weisen noch nicht gefunden.

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<itunes:subtitle>Der 13. Juli 2010 war mal wieder ein Tag der Wahrheit f [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Alte Volksweisheit für Genuss und gutes Essen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 08:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die alten Volksweisheiten beweisen immer mal wieder ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alten Volksweisheiten beweisen immer mal wieder ihre Wahrheiten und ihre Frische, würden sie auch heute noch beachtet, um wieviele Probleme wäre der Mensch ärmer. Sicherlich gibt es auch den einen oder anderen Sinnspruch, der mittlerweile widerlegt ist, aber &#8220;Gut gekaut ist halb verdaut&#8221; ist und bleibt eine wichtige Aussage.</p>
<p>Die Aspekte, die hier hineinspielen, sind sehr vielfältig. Dazu gehört natürlich der ursprüngliche Sinn. Die Verdauung von Speisen beginnt bereits im Mund mit einer guten Zerkleinerung und der Durchmischung mit Speichel. Die ersten Bestandteile werden aufgespalten und für den menschlichen Körper nutzbar gemacht. Alles ca. 30 mal zu kauen, gilt als allgemeine Empfehlung.</p>
<p>Das ist aber nicht der einzige Pluspunkt. Jeden Bissen 30 mal zu kauen, entschleunigt auch den gesamten Essvorgang, was der Verdauung und der Gesundheit ebenfalls nützlich ist. Das Sättigungsgefühl stellt sich bereits während des Essens ein. Ungeübte Esser &#8220;schaffen&#8221; auch nicht mehr so viel zu essen, die Kaumuskeln erlahmen genauso wie der Elan der Nahrungsaufnahme.</p>
<p>Letztendlich bringt uns das gute Kauen auch von ganz allein zu gesünderem und natürlicherem Essen. Wer schon mal versucht hat, eine Industrienahrung so lange im Mund über die Geschmackspapillen gleiten zu lassen, wird schnell über die einheitlichen, gleichförmigen Empfindungen stolpern (um es mal sehr positiv zu formulieren). Es macht einfach keinen Spaß, sowas lange zu genießen. Wer aber mal das Fertiggericht dort lässt, wo es hingehört (im Laden) und sich selbst an etwas natürlich leckeres wagt, wird die vielfältigen erspür- und erlebbaren Nuancen auf der Zunge genießen können, was Spaß und Freude bringt und süchtig nach mehr macht, im positivsten Wortsinne.</p>

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Die Aspekte, die hier hineinspielen, sind sehr vielfältig. Dazu gehört natürlich der ursprüngliche Sinn. Die Verdauung von Speisen beginnt bereits im Mund mit einer guten Zerkleinerung und der Durchmischung mit Speichel. Die ersten Bestandteile werden aufgespalten und für den menschlichen Körper nutzbar gemacht. Alles ca. 30 mal zu kauen, gilt als allgemeine Empfehlung.
Das ist aber nicht der einzige Pluspunkt. Jeden Bissen 30 mal zu kauen, entschleunigt auch den gesamten Essvorgang, was der Verdauung und der Gesundheit ebenfalls nützlich ist. Das Sättigungsgefühl stellt sich bereits während des Essens ein. Ungeübte Esser “schaffen” auch nicht mehr so viel zu essen, die Kaumuskeln erlahmen genauso wie der Elan der Nahrungsaufnahme.
Letztendlich bringt uns das gute Kauen auch von ganz allein zu gesünderem und natürlicherem Essen. Wer schon mal versucht hat, eine Industrienahrung so lange im Mund über die Geschmackspapillen gleiten zu lassen, wird schnell über die einheitlichen, gleichförmigen Empfindungen stolpern (um es mal sehr positiv zu formulieren). Es macht einfach keinen Spaß, sowas lange zu genießen. Wer aber mal das Fertiggericht dort lässt, wo es hingehört (im Laden) und sich selbst an etwas natürlich leckeres wagt, wird die vielfältigen erspür- und erlebbaren Nuancen auf der Zunge genießen können, was Spaß und Freude bringt und süchtig nach mehr macht, im positivsten Wortsinne.

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<itunes:subtitle>Die alten Volksweisheiten beweisen immer mal wieder ihr [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Abgedreht &#8211; EiTV No. 5</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[EiTV]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Tomate]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein irrer Duft ... naja, diesmal nicht. Nachdem ich nac [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein irrer Duft &#8230; naja, diesmal nicht. Nachdem ich nach den letzten Dreharbeiten immer gern auf dem angenehmen Duft zu sprechen kam, der den Drehort umwaberte, kann ich diesmal nicht ganz so enthusiastisch sein. Nicht, dass es nicht lecker roch, als ich nach dem Abtransport der übrigen Crew zum Ort des Geschehens zurück kam, aber diesmal waren die Düfte feiner, frischer, was sicherlich auch an der Zubereitungsart des Gerichtes lag.</p>
<p>&#8220;Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald.&#8221; So ein Werbespruch eines 1952 gegründeten und inzwischen mehrfach Pleite gegangenen Hähnchenbraters. Mangels fußläufig zu erreichender Filiale und den momentanen hohen Außentemperaturen geschuldet lag bei der Rezeptauswahl etwas sommerlich frisches auf der Hand. Die Idee war schnell gefunden: Gazpacho, eine spanische kalte Gemüsesuppe, für die der Herd auch wirklich kalt bleiben konnte. Wesentlicher Bestandteil in diesem Gericht sind Tomaten, so dass sich in der EiTV-Variante durchaus auch ein paar italienische Einflüsse nicht ganz verleugnen lassen.</p>
<p>Das Gericht ist auch schnell zubereitet. Die Dreharbeiten waren auch die kürzesten, die wir bisher hatten. Es lebt aber wesentlich von 2 ganz wichtigen Aspekten: der sehr guten Qualität der Ausgangsprodukte und der eben solchen Qualität eines Pürierstabes oder Mixers/Blenders. Letzterer sollte Eis schreddern können. Dann steht dem schnellen und vollen Genuss nichts mehr im Wege. Und zur Not kann man auch etwas tricksen.</p>

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	<itunes:summary>Ein irrer Duft … naja, diesmal nicht. Nachdem ich nach den letzten Dreharbeiten immer gern auf dem angenehmen Duft zu sprechen kam, der den Drehort umwaberte, kann ich diesmal nicht ganz so enthusiastisch sein. Nicht, dass es nicht lecker roch, als ich nach dem Abtransport der übrigen Crew zum Ort des Geschehens zurück kam, aber diesmal waren die Düfte feiner, frischer, was sicherlich auch an der Zubereitungsart des Gerichtes lag.
“Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald.” So ein Werbespruch eines 1952 gegründeten und inzwischen mehrfach Pleite gegangenen Hähnchenbraters. Mangels fußläufig zu erreichender Filiale und den momentanen hohen Außentemperaturen geschuldet lag bei der Rezeptauswahl etwas sommerlich frisches auf der Hand. Die Idee war schnell gefunden: Gazpacho, eine spanische kalte Gemüsesuppe, für die der Herd auch wirklich kalt bleiben konnte. Wesentlicher Bestandteil in diesem Gericht sind Tomaten, so dass sich in der EiTV-Variante durchaus auch ein paar italienische Einflüsse nicht ganz verleugnen lassen.
Das Gericht ist auch schnell zubereitet. Die Dreharbeiten waren auch die kürzesten, die wir bisher hatten. Es lebt aber wesentlich von 2 ganz wichtigen Aspekten: der sehr guten Qualität der Ausgangsprodukte und der eben solchen Qualität eines Pürierstabes oder Mixers/Blenders. Letzterer sollte Eis schreddern können. Dann steht dem schnellen und vollen Genuss nichts mehr im Wege. Und zur Not kann man auch etwas tricksen.

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<itunes:subtitle>Ein irrer Duft ... naja, diesmal nicht. Nachdem ich nac [...]</itunes:subtitle>
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		<item>
		<title>Der Teufel trägt Pr &#8230; odukte und seine Helfer zieren rote Wämse</title>
		<link>http://blog.rundumgenuss.de/?p=2774</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Discounter]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nbdg.]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Supermärkte, zumal, wenn man wenig oft dahin ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Große Supermärkte, zumal, wenn man wenig oft dahin geht, sind ein Ort des Teufels, der Verführung und letztendlich auch der Demütigung. Mich wunderts, dass da noch nicht gegen angegangen wird. Aber sie haben, und das ist das Zweischneidige an der Sache, durchaus auch ihre Vorteile, können sie sich doch auch einen größeren und vor allem vielfältigeren Warenbestand leisten, so dass man immer mal wieder etwas findet, was andere, vor allem kleinere Märkte nicht haben.</p>
<p>Fünf Punkte umfasste mein primärer Einkaufszettel (nötig für die Dreharbeiten zum nächsten EiTV)</p>
<blockquote><p>2-3 Schalotten<br />
500 g Tomaten<br />
1 große Paprika-Schote (rot)<br />
1  Knoblauchzehe / junger Knoblauch<br />
Weißbrot</p></blockquote>
<p>Hinzu kamen ein paar gedankliche Standards: Milch, Butter, ein leckerer Fruchtjogurt, Büffelmozzarella und noch irgendwas zum Naschen*. Am Ende fanden sich 39 Artikel auf dem Kassenzettel, der Einkaufswagen mit der Nummer 4444 war gut gefüllt und meine 4 Leinenbeutel reichten gerade so zum Abtransport aus. Und da war das Weißbrot noch gar nicht mitgerechnet, da ich das vom außerhalb befindlichen Bäcker holte. Der daneben liegende Fleischer mit eigener Produktion und Aufzucht (wobei wohl selbst die Futtermittel selbst produziert werden) bekam auch noch einen Besuch.</p>
<p>So endet dieser teure Nachmittag in Demut. Habe ich also mal wieder dem Gott Kon Sum geopfert. Oder ist es doch der Teufel? Ich weiß nur, dass die Rechnung höher und der Kassenzettel länger geworden wäre, wenn ich wirklich alles gekauft hätte, was mich interessierte. Aber da hat mich der Blick auf die jeweiligen Zutatenlisten vor dem Verlust zu vieler Euros bewahrt. Es gibt eben doch noch einige Stoffe in Nahrungsmitteln (ich vermeide bewusst den Begriff Lebensmittel), die da nicht reingehören. Sind sie doch drin, kommt das Produkt eben nicht in den Warenkorb.</p>
<p>______________________________________<br />
* Der Begriff ist etwas weiter als üblich gefasst. Gemeint ist alles Essbare, das normalerweise nicht zum Verzehr auf dem Tisch steht und den Nimbus von was besonderem hat. Der Büffelmozzarella gehört zum Beispiel dazu oder der Ziegenmilchcamembert, aber natürlich auch die Salzstangen.</p>

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	<itunes:summary>Große Supermärkte, zumal, wenn man wenig oft dahin geht, sind ein Ort des Teufels, der Verführung und letztendlich auch der Demütigung. Mich wunderts, dass da noch nicht gegen angegangen wird. Aber sie haben, und das ist das Zweischneidige an der Sache, durchaus auch ihre Vorteile, können sie sich doch auch einen größeren und vor allem vielfältigeren Warenbestand leisten, so dass man immer mal wieder etwas findet, was andere, vor allem kleinere Märkte nicht haben.
Fünf Punkte umfasste mein primärer Einkaufszettel (nötig für die Dreharbeiten zum nächsten EiTV)
2-3 Schalotten
500 g Tomaten
1 große Paprika-Schote (rot)
1  Knoblauchzehe / junger Knoblauch
Weißbrot
Hinzu kamen ein paar gedankliche Standards: Milch, Butter, ein leckerer Fruchtjogurt, Büffelmozzarella und noch irgendwas zum Naschen*. Am Ende fanden sich 39 Artikel auf dem Kassenzettel, der Einkaufswagen mit der Nummer 4444 war gut gefüllt und meine 4 Leinenbeutel reichten gerade so zum Abtransport aus. Und da war das Weißbrot noch gar nicht mitgerechnet, da ich das vom außerhalb befindlichen Bäcker holte. Der daneben liegende Fleischer mit eigener Produktion und Aufzucht (wobei wohl selbst die Futtermittel selbst produziert werden) bekam auch noch einen Besuch.
So endet dieser teure Nachmittag in Demut. Habe ich also mal wieder dem Gott Kon Sum geopfert. Oder ist es doch der Teufel? Ich weiß nur, dass die Rechnung höher und der Kassenzettel länger geworden wäre, wenn ich wirklich alles gekauft hätte, was mich interessierte. Aber da hat mich der Blick auf die jeweiligen Zutatenlisten vor dem Verlust zu vieler Euros bewahrt. Es gibt eben doch noch einige Stoffe in Nahrungsmitteln (ich vermeide bewusst den Begriff Lebensmittel), die da nicht reingehören. Sind sie doch drin, kommt das Produkt eben nicht in den Warenkorb.
______________________________________
* Der Begriff ist etwas weiter als üblich gefasst. Gemeint ist alles Essbare, das normalerweise nicht zum Verzehr auf dem Tisch steht und den Nimbus von was besonderem hat. Der Büffelmozzarella gehört zum Beispiel dazu oder der Ziegenmilchcamembert, aber natürlich auch die Salzstangen.

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<itunes:subtitle>Große Supermärkte, zumal, wenn man wenig oft dahin ge [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Hoch! die handgeschliffenen Mostrichgläser</title>
		<link>http://blog.rundumgenuss.de/?p=2767</link>
		<comments>http://blog.rundumgenuss.de/?p=2767#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 10:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich ja einen kleinen Zahlenfetisch. Runde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal habe ich ja einen kleinen Zahlenfetisch. Runde Zahlen, besondere Zahlen, schöne Zahlen, Zahlen mit Hintergrund &#8230; &#8211; das hat schon irgendwie was. Vielleicht liegt es ja auch am Anteil Mathematik, der mal in meinem Studium enthalten war. Oder ich verwechsle hier gerade Ursache mit Wirkung. Wer das Besondere der Zahl 2520 kennt oder weiß, was am 22.7. gefeiert wird und warum (natürlich ohne sich von Google, Wikipedia &amp; Co. helfen zu lassen), kann das vielleicht nachempfinden.</p>
<div id="attachment_2768" class="wp-caption alignleft" style="width: 404px"><img class="size-full wp-image-2768" title="499" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/499.jpg" alt="vorher" width="394" height="446" /><p class="wp-caption-text">vorher</p></div>
<p>WordPress, mit dem dieser Blog realisiert wird, geht bei der Nummerierung der Artikel reicht eigenwillige Wege. Das einzige, was man über diese Zahlen aussagen kann, ist, dass sie von Kolumne zu Kolumne steigen, aber manchmal in recht eigenwilligen Schritten. Deswegen ist die 2767, die hierfür vergeben wird, ohne Fetischrelevanz. Ganz anders im Dashboard, dort wird penibel mitgezählt. Als ich gestern zur Veröffentlichung der &#8220;Geistreichen Bemerkungen&#8221; kam, sah ich nebenstehende Anzeige, die mich zu dem diesem Artikel grundlegenden Gedanken führte: Der nächste ist der fünfhundertste.</p>
<p>Seit Mitte Dezember 2007 tue ich mich also der Blogwelt kund. Sicherlich ist nicht jeder der 500 Ergüsse heute noch lesenswert, vielleicht sollte ich da mal eine Inventur machen und schlechtes oder von der Zeit überrolltes entfernen. Aber es macht immer noch Spaß, an Formulierungen zu feilen, seinen Ärger zu kanalisieren, irgendwo Pointen zu klauen und den eigenen Ideen anzupassen. Mich durchzuringen, wirklich jeden Tag was zu schreiben, konnte ich bisher nicht. Das wird auch sicher vorläufig nichts. Aber das Ziel, dass zwischen zwei &#8220;Geistreichen Bemerkungen&#8221;, die immer sonntagsabends erscheinen, mindestens ein weiterer Artikel steht, habe ich dann schon.</p>
<p>Nun wird erstmal ein Gläschen Eisteeschorle geköpft und mit dem Netbook angestoßen. <img src='http://blog.rundumgenuss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Auf die nächsten mindestens 500. Und zur Auflösung der beiden Zahlen&#8221;rätsel&#8217; oben: Der 22.7. ist Welt-Pi-Tag, weil 22/7 einen guten Näherungswert für Pi darstellt. 2520 ist die kleinste Zahl, die gleichzeitig durch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 teilbar ist.</p>

<p><strong>Update</strong>: Nach der Veröffentlichung</p>
<div id="attachment_2772" class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><img class="size-full wp-image-2772" title="500" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/500.jpg" alt="danach" width="384" height="272" /><p class="wp-caption-text">danach</p></div>
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	<itunes:summary>Manchmal habe ich ja einen kleinen Zahlenfetisch. Runde Zahlen, besondere Zahlen, schöne Zahlen, Zahlen mit Hintergrund … – das hat schon irgendwie was. Vielleicht liegt es ja auch am Anteil Mathematik, der mal in meinem Studium enthalten war. Oder ich verwechsle hier gerade Ursache mit Wirkung. Wer das Besondere der Zahl 2520 kennt oder weiß, was am 22.7. gefeiert wird und warum (natürlich ohne sich von Google, Wikipedia &amp; Co. helfen zu lassen), kann das vielleicht nachempfinden.
vorher
WordPress, mit dem dieser Blog realisiert wird, geht bei der Nummerierung der Artikel reicht eigenwillige Wege. Das einzige, was man über diese Zahlen aussagen kann, ist, dass sie von Kolumne zu Kolumne steigen, aber manchmal in recht eigenwilligen Schritten. Deswegen ist die 2767, die hierfür vergeben wird, ohne Fetischrelevanz. Ganz anders im Dashboard, dort wird penibel mitgezählt. Als ich gestern zur Veröffentlichung der “Geistreichen Bemerkungen” kam, sah ich nebenstehende Anzeige, die mich zu dem diesem Artikel grundlegenden Gedanken führte: Der nächste ist der fünfhundertste.
Seit Mitte Dezember 2007 tue ich mich also der Blogwelt kund. Sicherlich ist nicht jeder der 500 Ergüsse heute noch lesenswert, vielleicht sollte ich da mal eine Inventur machen und schlechtes oder von der Zeit überrolltes entfernen. Aber es macht immer noch Spaß, an Formulierungen zu feilen, seinen Ärger zu kanalisieren, irgendwo Pointen zu klauen und den eigenen Ideen anzupassen. Mich durchzuringen, wirklich jeden Tag was zu schreiben, konnte ich bisher nicht. Das wird auch sicher vorläufig nichts. Aber das Ziel, dass zwischen zwei “Geistreichen Bemerkungen”, die immer sonntagsabends erscheinen, mindestens ein weiterer Artikel steht, habe ich dann schon.
Nun wird erstmal ein Gläschen Eisteeschorle geköpft und mit dem Netbook angestoßen.   Auf die nächsten mindestens 500. Und zur Auflösung der beiden Zahlen”rätsel’ oben: Der 22.7. ist Welt-Pi-Tag, weil 22/7 einen guten Näherungswert für Pi darstellt. 2520 ist die kleinste Zahl, die gleichzeitig durch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 teilbar ist.

Update: Nach der Veröffentlichung
danach
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<itunes:subtitle>Manchmal habe ich ja einen kleinen Zahlenfetisch. Runde [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Leckere Bissen für Hirn und Magen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Klink]]></category>
		<category><![CDATA[Wiglaf Droste]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gelegentlich genutztes Stilmittel ist das vor ein K [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gelegentlich genutztes Stilmittel ist das vor ein Kapitel gestellte und irgendwie dazu passende Zitat. Selbst Fernsehserien haben diese Idee aufgegriffen, ich denke da an Kevin Sorbos &#8220;Gene Roddenberry&#8217;s Andromeda&#8221; (das ist übrigens kein Deppen-Apostroph, sondern ein amerikanisches &#8211; Synonym?).</p>
<p>Etwas anderes ist es, wenn man eigentlich nur ein Zitat dem geneigten Leser präsentieren will, das aber nicht raumfüllend ist. Dann lässt man sich ein paar tiefschürfende Gedanken über die Verwendung von Zitaten in Literatur und (utopischen) Fernsehserien einfallen und hängt das wichtigste und sinngebende hinten ran.</p>
<p>Neulich las ich einen schönen Gedanken von Vincent Klink (Koch, Autor, Herausgeber, Künstler):</p>
<blockquote><p>Es gibt in Deutschland viele Menschen, die sich aus Stumpfsinn mit schlechtem Essen abfinden und ohne Not den Löffel an die verbrecherische Nahrungsmittelindustrie abgegeben haben.</p></blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p><strong>Update</strong>: Aus <a title="Wir schnallen den Gürtel weiter" href="http://blog.rundumgenuss.de/?p=2573" target="_self">gleichem Buche</a> noch an eben gefundenes anderes Zitat. Das ist von Wiglaf Droste, der gerade wortreich eine Lammkeule erstanden und mit nach Hause gebracht hatte:</p>
<blockquote><p>Zu Hause angekommen, half ich dem Lamm, es sich auf einem Gemüsebett bequem zu machen. Während ich das Tier in die Röhre schob, wo es sich recht bald wollüstig lasziv in Rosmarin, Schalotten, Tomaten, Knoblauch und Rotwein wälzte und dabei wohlig schmurgelnde bis zustimmend schnurrende Seufzlaute von sich gab, trällerte ich albern: O Gott, ich will nicht wissen, wo Du bist &#8211; mich penetriert die Frage, wo du isst.<br />
Keine drei Sekunden später klopfte es an die Tür, ich öffnete. &#8220;Du hast mich gerufen?&#8221;, fragte die Frau im Türrahmen. &#8230; (Ich) sagte so lässig wie möglich: &#8220;Hallo, Kleine.&#8221; In ihren Augen glitzerte es, amüsiert, wie mir schien, aber sie antwortete nur: &#8220;Pass du lieber auf dein Lämmchen auf. Du musst gut zu ihm sein. Gib ihm ordentlich Rotwein zu trinken.&#8221; &#8230;<br />
&#8220;Der größte Tierfreund ist ein guter Koch&#8221;, fuhr sie fort; &#8220;wenn man die Viecher schon umbringt, soll man sie hinterher wenigstens anständig behandeln. &#8230;&#8221;&#8216;</p></blockquote>

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	<itunes:summary>Ein gelegentlich genutztes Stilmittel ist das vor ein Kapitel gestellte und irgendwie dazu passende Zitat. Selbst Fernsehserien haben diese Idee aufgegriffen, ich denke da an Kevin Sorbos “Gene Roddenberry’s Andromeda” (das ist übrigens kein Deppen-Apostroph, sondern ein amerikanisches – Synonym?).
Etwas anderes ist es, wenn man eigentlich nur ein Zitat dem geneigten Leser präsentieren will, das aber nicht raumfüllend ist. Dann lässt man sich ein paar tiefschürfende Gedanken über die Verwendung von Zitaten in Literatur und (utopischen) Fernsehserien einfallen und hängt das wichtigste und sinngebende hinten ran.
Neulich las ich einen schönen Gedanken von Vincent Klink (Koch, Autor, Herausgeber, Künstler):
Es gibt in Deutschland viele Menschen, die sich aus Stumpfsinn mit schlechtem Essen abfinden und ohne Not den Löffel an die verbrecherische Nahrungsmittelindustrie abgegeben haben.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Update: Aus gleichem Buche noch an eben gefundenes anderes Zitat. Das ist von Wiglaf Droste, der gerade wortreich eine Lammkeule erstanden und mit nach Hause gebracht hatte:
Zu Hause angekommen, half ich dem Lamm, es sich auf einem Gemüsebett bequem zu machen. Während ich das Tier in die Röhre schob, wo es sich recht bald wollüstig lasziv in Rosmarin, Schalotten, Tomaten, Knoblauch und Rotwein wälzte und dabei wohlig schmurgelnde bis zustimmend schnurrende Seufzlaute von sich gab, trällerte ich albern: O Gott, ich will nicht wissen, wo Du bist – mich penetriert die Frage, wo du isst.
Keine drei Sekunden später klopfte es an die Tür, ich öffnete. “Du hast mich gerufen?”, fragte die Frau im Türrahmen. … (Ich) sagte so lässig wie möglich: “Hallo, Kleine.” In ihren Augen glitzerte es, amüsiert, wie mir schien, aber sie antwortete nur: “Pass du lieber auf dein Lämmchen auf. Du musst gut zu ihm sein. Gib ihm ordentlich Rotwein zu trinken.” …
“Der größte Tierfreund ist ein guter Koch”, fuhr sie fort; “wenn man die Viecher schon umbringt, soll man sie hinterher wenigstens anständig behandeln. …”‘

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<itunes:subtitle>Ein gelegentlich genutztes Stilmittel ist das vor ein K [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Bauchpinseln für Fortgeschrittene (mit Bratfett)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Azubi]]></category>
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		<category><![CDATA[NDR]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Bratkartoffeln zuzubereiten, ist eine Kunst, die g [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Bratkartoffeln zuzubereiten, ist eine Kunst, die gar nicht so einfach ist. Zumal es vermutlich mindestens genauso viele Bratkartoffelrezepte gibt wie Hausfrauen/-männer und Profiköche/-innen zusammen. Die Zahl wird vermutlich nur übertroffen von den Rezepten für russisch-ukrainischen Borschtsch oder Thüringer Klöße. Aber diese Gedanken bringen uns nicht zum Thema, deswegen probieren wir es mal sachlich.</p>
<p>Am Montag, den 5.07.2010, wurde im NDRfernsehen die Sendung &#8220;Markt am Meer&#8221; unter anderem mit dem Beitrag &#8220;ARGE stellt sich stur&#8221; ausgestrahlt. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Kolumne ist er noch genau unter dem Namen in der Mediathek des NDR zu finden (die Frage ist, wie lange noch). Mit einem Lächeln wie ein Honigkuchenpferd, das sagen will: &#8220;Was sind wir wieder gut!&#8221;, anmoderiert, ging es ging es um einen jungen Mann, der nach einer abgeschlossenen ersten Ausbildung (Verkäufer) nun keine Beihilfe für eine zweite Ausbildung (Koch) von der ARGE bekommt, da dies laut geltendem Recht nicht vorgesehen ist. Aus diesem Grund müsste der Azubi die bereits begonnende Ausbildung abbrechen, obwohl sie sich zu einem festen Job entwickelt hätte: der Chef des Ausbildungsbetriebes hätte ihn als ausgebildeten Koch sehr gern übernommen.</p>
<p>Sicher keine einfache Situation. Ich freue mich für den jungen Mann, dass durch die Recherchen des NDRfernsehens eine seit 2 Jahren geltende Ausnahmeregelung gefunden wurde, die das Anliegen zu einer Geschichte mit gutem Ende entwickelte. (Nach solchen Sätzen kommt immer ein großes Aber &#8230;) Aber: Die theatralische Dramatik, der zwegatsche immer-wieder-Nachfragen-und-damit-Druck-ausüben-Stil, der ARGE-Chef, der nach 2 Tagen immer noch in der gleichen Position vor der Kamera steht, der triefende Großmut des NDR und seiner Markt-Redaktion, dieses &#8220;Wie sind das Beste (am Norden)&#8221; &#8230; Das ist tiefstes Bild<span style="text-decoration: line-through;">zeitungs</span>niveau. Ich wünsche der Redaktion, dass sich kurzfristig hunderte von Azubis, Arbeitssuchenden u.a. melden, die aus irgendeinem individuellen Grund mit der ARGE oder einer anderen Stelle nicht zurechtkommen und die dann alle enttäuscht werden, weil sich der groß(mütig/artig)e NDR nicht um sie kümmern kann.</p>
<p>&#8220;Eine Geschichte, bei der eigentlich fast alles stimmt.&#8221; Dieser Gedanke stammt aus der Anmoderation. Da fragt man sich, was an der ganzen Geschichte gelogen war. Ich tippe mal auf die Aussage, die der Reporter vor Ort am Ende formulierte und die in Servicemagazinen wie diesem landauf landab in der einen oder anderen Form inflationär, aber schwer nachweisbar immer wieder geäußert wird: Wir schauen später nochmal vorbei. Im konkreten Fall steht also nach der abgeschlossenen Ausbildung und der anschließenden Übernahme durch das Restaurant in ein festes Angestelltenverhältnis in 2 bis 3 Jahren ein neuer Beitrag über den jungen Mann an. Und seine berühmten Bratkartoffeln sollen dann auch verkostet werden.</p>

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	<itunes:summary>Gute Bratkartoffeln zuzubereiten, ist eine Kunst, die gar nicht so einfach ist. Zumal es vermutlich mindestens genauso viele Bratkartoffelrezepte gibt wie Hausfrauen/-männer und Profiköche/-innen zusammen. Die Zahl wird vermutlich nur übertroffen von den Rezepten für russisch-ukrainischen Borschtsch oder Thüringer Klöße. Aber diese Gedanken bringen uns nicht zum Thema, deswegen probieren wir es mal sachlich.
Am Montag, den 5.07.2010, wurde im NDRfernsehen die Sendung “Markt am Meer” unter anderem mit dem Beitrag “ARGE stellt sich stur” ausgestrahlt. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Kolumne ist er noch genau unter dem Namen in der Mediathek des NDR zu finden (die Frage ist, wie lange noch). Mit einem Lächeln wie ein Honigkuchenpferd, das sagen will: “Was sind wir wieder gut!”, anmoderiert, ging es ging es um einen jungen Mann, der nach einer abgeschlossenen ersten Ausbildung (Verkäufer) nun keine Beihilfe für eine zweite Ausbildung (Koch) von der ARGE bekommt, da dies laut geltendem Recht nicht vorgesehen ist. Aus diesem Grund müsste der Azubi die bereits begonnende Ausbildung abbrechen, obwohl sie sich zu einem festen Job entwickelt hätte: der Chef des Ausbildungsbetriebes hätte ihn als ausgebildeten Koch sehr gern übernommen.
Sicher keine einfache Situation. Ich freue mich für den jungen Mann, dass durch die Recherchen des NDRfernsehens eine seit 2 Jahren geltende Ausnahmeregelung gefunden wurde, die das Anliegen zu einer Geschichte mit gutem Ende entwickelte. (Nach solchen Sätzen kommt immer ein großes Aber …) Aber: Die theatralische Dramatik, der zwegatsche immer-wieder-Nachfragen-und-damit-Druck-ausüben-Stil, der ARGE-Chef, der nach 2 Tagen immer noch in der gleichen Position vor der Kamera steht, der triefende Großmut des NDR und seiner Markt-Redaktion, dieses “Wie sind das Beste (am Norden)” … Das ist tiefstes Bildzeitungsniveau. Ich wünsche der Redaktion, dass sich kurzfristig hunderte von Azubis, Arbeitssuchenden u.a. melden, die aus irgendeinem individuellen Grund mit der ARGE oder einer anderen Stelle nicht zurechtkommen und die dann alle enttäuscht werden, weil sich der groß(mütig/artig)e NDR nicht um sie kümmern kann.
“Eine Geschichte, bei der eigentlich fast alles stimmt.” Dieser Gedanke stammt aus der Anmoderation. Da fragt man sich, was an der ganzen Geschichte gelogen war. Ich tippe mal auf die Aussage, die der Reporter vor Ort am Ende formulierte und die in Servicemagazinen wie diesem landauf landab in der einen oder anderen Form inflationär, aber schwer nachweisbar immer wieder geäußert wird: Wir schauen später nochmal vorbei. Im konkreten Fall steht also nach der abgeschlossenen Ausbildung und der anschließenden Übernahme durch das Restaurant in ein festes Angestelltenverhältnis in 2 bis 3 Jahren ein neuer Beitrag über den jungen Mann an. Und seine berühmten Bratkartoffeln sollen dann auch verkostet werden.

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<itunes:subtitle>Gute Bratkartoffeln zuzubereiten, ist eine Kunst, die g [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Geistreiche Bemerkungen vom 04.07.2010</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 18:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss viel gelernt  haben, um nach dem fragen zu kö [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss viel gelernt  haben, um nach dem fragen zu können, was man nicht weiß.<br />
Jean-Jaques Rousseau,  frz.schweiz. Moralphilosoph, Dichter u. Musiker, 1712 &#8211; 1778</p>
<p>Die Satire ist ein  Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur das  eigene nicht.<br />
Jonathan Swift, irisch. Erzähler, Moralkritiker u. Theologe,  (&#8216;Gullivers Reisen&#8217;), 1667 &#8211; 1745</p>
<p>Mädchen lernen leichter fühlen, als die  Männer denken.<br />
Voltaire, François-Marie Arouet, frz. Schriftsteller,  Philosoph u. Historiker, 1694 &#8211; 1778</p>
<p>Auch jede Kehrseite hat ihre Kehrseite.<br />
aus Japan</p>
<p>Es ist besser, einen  leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden.<br />
William Pitt, William  Pitt, 1. Earl of Chatham, brit. Premierminister, 1708 &#8211; 1778</p>
<p>Der Zufall ist die in  Schleier gehüllte Notwendigkeit.<br />
Marie von Ebner-Eschenbach, Marie Freifrau  von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, Novellistin u. Aphoristikerin,  wurde 1900 erste Ehrendoktorin der Wiener Universität, 1830 &#8211; 1916</p>
<p>Was bei der Jugend wie  Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.<br />
Jean Cocteau</p>
<p>Gedanken, die uns  kommen, sind besser als solche, die wir uns machen.<br />
Joseph Joubert, frz.  Moralist u. Essayist, 1754 &#8211; 1824</p>

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	<itunes:summary>Man muss viel gelernt  haben, um nach dem fragen zu können, was man nicht weiß.
Jean-Jaques Rousseau,  frz.schweiz. Moralphilosoph, Dichter u. Musiker, 1712 – 1778
Die Satire ist ein  Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur das  eigene nicht.
Jonathan Swift, irisch. Erzähler, Moralkritiker u. Theologe,  (‘Gullivers Reisen’), 1667 – 1745
Mädchen lernen leichter fühlen, als die  Männer denken.
Voltaire, François-Marie Arouet, frz. Schriftsteller,  Philosoph u. Historiker, 1694 – 1778
Auch jede Kehrseite hat ihre Kehrseite.
aus Japan
Es ist besser, einen  leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden.
William Pitt, William  Pitt, 1. Earl of Chatham, brit. Premierminister, 1708 – 1778
Der Zufall ist die in  Schleier gehüllte Notwendigkeit.
Marie von Ebner-Eschenbach, Marie Freifrau  von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, Novellistin u. Aphoristikerin,  wurde 1900 erste Ehrendoktorin der Wiener Universität, 1830 – 1916
Was bei der Jugend wie  Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.
Jean Cocteau
Gedanken, die uns  kommen, sind besser als solche, die wir uns machen.
Joseph Joubert, frz.  Moralist u. Essayist, 1754 – 1824

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<itunes:subtitle>Man muss viel gelernt  haben, um nach dem fragen zu kö [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Warum betrügen sich Möchtegern-Vegetarier selber?</title>
		<link>http://blog.rundumgenuss.de/?p=2661</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 23:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bäh]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischersatzprodukt]]></category>
		<category><![CDATA[Soja]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegetarier]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aid-Infodienst (gefördert durch das Bundesminister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der aid-Infodienst (gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ) veröffentlichte unlängst einen interessanten <a href="http://www.aid.de/presse/presseinfo_archiv.php?mode=beitrag&amp;id=4797" target="_blank">Artikel</a> zum Thema vegetarisches Grillen, den man als Vegetarier mit Fleischersatzgelüsten sehr genau lesen sollte. Mit zum Teil erstaunlicher Offenheit werden in wenigen Worten die großen Nachteile von Tofu, Soja und Co. beschrieben und diese danach als Vorteile verkauft.</p>
<p>Augenscheinlich ist nicht jeder, der sich fleischlos ernähren möchte (aus welchen Gründen auch immer) ein Vegetarier. Wozu gäbe es sonst die vielfältigen &#8220;Fleischersatzprodukte&#8221;? Wenn ich dann in einer eigentlich für diese Stoffe werbende Veröffentlichung lesen muss, dass &#8220;&#8216;Sojafleisch&#8217; oder &#8216;texturiertes Soja&#8217; einen industriell hergestellten  Fleischersatz&#8221; darstellen, &#8220;der als Nebenprodukt bei der Sojaölproduktion anfällt&#8221;, dann vergeht mir der Appetit, da ich die Produkte der LebensmittelINDUSTRIE im wesentlichen ablehne. Mit natürlicher Ernährung hat das nichts mehr zu tun.</p>
<p>Aber es gibt ja auch noch &#8220;Tofu&#8221;, laut Artikel &#8220;in Blöcke gepresster Sojabohnenquark&#8221;. Das klingt nicht ganz so verwerflich. Welchen (industriellen) Aufwand es braucht, um aus einer Sojabohne den Quark zu gewinnen, verschweigt man geflissentlich. Welche kulinarischen Eigenschaften hat Tofu eigentlich? &#8220;Sein überwiegend neutraler Geschmack macht den Tofu zum kulinarischen  Tausendsassa und inspiriert Gourmets zu allerlei kreativen Würzideen.&#8221; Da stellt sich natürlich die Frage, warum wir unser Essen eigentlich mit allerlei mehr oder weniger exotischen Gewürzen verfeinern (müssen). Weil es ohne meist nur noch einen sehr geringen Eigengeschmack hat.</p>
<p>Wer die Chance hat, an ein natürlich aufgewachsenes Fleisch zum Grillen, Braten oder Schmoren zu kommen, der sollte es einfach mal kaufen. Den größten Genuss stellt das dann nur mit ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt und passend gegart da, unnötig, es mit Kräutern der Provence, Currymischungen oder Knoblauchdipps zu verschlimmbessern. Natürlich kann man das alles tun, aber man muss es nicht, denn wie sagte Jochen Malmsheimer öfters so schön: &#8220;Das schmeckte noch selber!&#8221;, einer Eigenschaft, die Tofu &amp; Co. abgeht.</p>
<p>Je nach Strenge in der Gläubigkeit und den eigenen geschmacklichen Vorlieben gibt es so viele vegetarische Möglichkeiten, sich gekonnt kulinarisch zu befriedigen, egal, ob auf dem Grill, in der Pfanne oder wo auch immer zubereitet, aber diese Fleischplacebos dienen nur ihren Herstellern, sind sie doch mit einem sehr großen positiven Image versehen. Nur durch das Austauschen von Fleisch gegen so was wird man noch nicht zum Vegetarier, für die Aussage, man ernähre sich dann gesünder, fehlt auch noch jeder Nachweis.</p>

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	<itunes:summary>Der aid-Infodienst (gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ) veröffentlichte unlängst einen interessanten Artikel zum Thema vegetarisches Grillen, den man als Vegetarier mit Fleischersatzgelüsten sehr genau lesen sollte. Mit zum Teil erstaunlicher Offenheit werden in wenigen Worten die großen Nachteile von Tofu, Soja und Co. beschrieben und diese danach als Vorteile verkauft.
Augenscheinlich ist nicht jeder, der sich fleischlos ernähren möchte (aus welchen Gründen auch immer) ein Vegetarier. Wozu gäbe es sonst die vielfältigen “Fleischersatzprodukte”? Wenn ich dann in einer eigentlich für diese Stoffe werbende Veröffentlichung lesen muss, dass “‘Sojafleisch’ oder ‘texturiertes Soja’ einen industriell hergestellten  Fleischersatz” darstellen, “der als Nebenprodukt bei der Sojaölproduktion anfällt”, dann vergeht mir der Appetit, da ich die Produkte der LebensmittelINDUSTRIE im wesentlichen ablehne. Mit natürlicher Ernährung hat das nichts mehr zu tun.
Aber es gibt ja auch noch “Tofu”, laut Artikel “in Blöcke gepresster Sojabohnenquark”. Das klingt nicht ganz so verwerflich. Welchen (industriellen) Aufwand es braucht, um aus einer Sojabohne den Quark zu gewinnen, verschweigt man geflissentlich. Welche kulinarischen Eigenschaften hat Tofu eigentlich? “Sein überwiegend neutraler Geschmack macht den Tofu zum kulinarischen  Tausendsassa und inspiriert Gourmets zu allerlei kreativen Würzideen.” Da stellt sich natürlich die Frage, warum wir unser Essen eigentlich mit allerlei mehr oder weniger exotischen Gewürzen verfeinern (müssen). Weil es ohne meist nur noch einen sehr geringen Eigengeschmack hat.
Wer die Chance hat, an ein natürlich aufgewachsenes Fleisch zum Grillen, Braten oder Schmoren zu kommen, der sollte es einfach mal kaufen. Den größten Genuss stellt das dann nur mit ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt und passend gegart da, unnötig, es mit Kräutern der Provence, Currymischungen oder Knoblauchdipps zu verschlimmbessern. Natürlich kann man das alles tun, aber man muss es nicht, denn wie sagte Jochen Malmsheimer öfters so schön: “Das schmeckte noch selber!”, einer Eigenschaft, die Tofu &amp; Co. abgeht.
Je nach Strenge in der Gläubigkeit und den eigenen geschmacklichen Vorlieben gibt es so viele vegetarische Möglichkeiten, sich gekonnt kulinarisch zu befriedigen, egal, ob auf dem Grill, in der Pfanne oder wo auch immer zubereitet, aber diese Fleischplacebos dienen nur ihren Herstellern, sind sie doch mit einem sehr großen positiven Image versehen. Nur durch das Austauschen von Fleisch gegen so was wird man noch nicht zum Vegetarier, für die Aussage, man ernähre sich dann gesünder, fehlt auch noch jeder Nachweis.

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