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	<description>Betrachtungen eines Genießers und „advocatus diaboli“</description>
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		<title>Auf der Suche nach der perfekten Nudel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen (öffentlich)]]></category>
		<category><![CDATA[chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gaststätte]]></category>
		<category><![CDATA[gutbürgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles begann vor ein paar Wochen. "Lass uns doch mal wi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles begann vor ein paar Wochen. &#8220;Lass uns doch mal wieder essen gehen, ich bin noch diese Woche in der Stadt.&#8221; Aber gern, dachte ich, nur wohin? Gutbürgerlich hatte ich gerade erst, griechisch stand mit dem &#8220;Lass uns &#8230;&#8221;-Äußerer schon mal auf dem Plan. &#8220;Wie wäre es mit chinesisch? Das Restaurant in der Nähe Deiner zeitweiligen Unterkunft soll nicht schlecht sein&#8221;, antwortete ich.</p>
<p>Mein Pech: Für die Vertilgung fernöstlicher Speisen hatte er anderswo für einige Tage später schon eine Einladung angenommen. Meine Kenntnisse über internationales Essen anbietende Gaststätten in Neubrandenburg war auch schon mal besser, so fiel mir ohne konkreten Hintergedanken nur noch &#8220;italienisch&#8221; ein, hatten wir doch mal sieben oder acht dieser in der Stadt verteilt.</p>
<p>Allein, mir fiel keiner ein. Mein Lieblingsitaliener hat leider schon vor einiger Zeit aufgegeben, die Lage entsprach wohl nicht der guten Qualität des Essens. Einen anderen hatte ich durch eigenes Erleben für <a title="Italienisch essen zum Abgewöhnen" href="http://blog.rundumgenuss.de/?p=1687" target="_self">nicht wieder besuchenswert</a> befunden, vom dritten, ehemals als lokaler Kult empfundenen, hörte ich in der letzten Zeit auch nichts positives mehr. Den vierten Aktiven kenne ich nur von <a title="Neu in Neubrandenburg: Espresso- und Caipirinha-Bringdienst" href="http://blog.rundumgenuss.de/?p=542" target="_self">seiner zu umfangreichen Speisekarte</a>.</p>
<p>So stellt sich mir also die Frage, die ich gern an die geneigte Leserschaft weiterreichen möchte: Gibt es noch einen guten Italiener in der Stadt oder der Region? Die Frage kam zwar schon via Twitter und am freitäglichen Bloggerstammtisch aufs Tapet, hinterließ aber keine Replys und nur fragend grübelnde Gesichter.</p>
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		<title>Geistreiche Bemerkungen vom 05.09.2010</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 18:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du deinem Feind die Hand nicht abhacken kannst, mu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du deinem Feind die Hand nicht abhacken kannst, musst du sie ihm schütteln.<br />
aus Arabien</p>
<p>Wem das Geld zu Kopf steigt, der hat keinen.<br />
Aristoteles Onassis, griech. Reeder, 1906 &#8211; 1975</p>
<p>Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.<br />
Johann Wolfgang von Goethe</p>
<p>Haare haben eine fatale Neigung, sich in der Suppe zu ertränken.<br />
Waltraud Puzicha, dt. Aphoristikerin u. Erzählerin, geb. 1925</p>
<p>Wer die Fehler anderer übernimmt, dessen Schuld ist größer als desjenigen, der sie begeht.<br />
aus China</p>
<p>Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen.<br />
Jean Paul, Johann Paul Friedrich Richter, dt. Dichter, 1763 &#8211; 1825</p>
<p>Schweigen ist tief wie die Ewigkeit. Reden so flach wie die Zeit.<br />
Thomas Carlyle, schott. Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber u. sozialpolitischer Schriftsteller, 1795 &#8211; 1881</p>
<p>Enttäuschungen helfen uns weiter, wenn wir es schaffen, sie hinter uns zu lassen.<br />
Ernst Ferstl, österr. Lehrer, Dichter u. Aphoristiker, geb. 1955</p>
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		<title>Südlicher Tollensesee</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Hügelgrab]]></category>
		<category><![CDATA[Nonnenhof]]></category>
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		<description><![CDATA[Da die Resonanz auf die letzte kleine Bilderserie recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Resonanz auf die letzte kleine Bilderserie recht positiv ausgefallen ist und beim letzten Bloggerstammtisch der Wert von Bildern im Blog durchaus positiv bewertet wurde (auf dem Weg zur Kultverdächtigkeit <a title="Martininbroda" href="http://martininbroda.blogspot.com/" target="_blank">Martin</a>s Sonntagsmittagsbilder), heute ein paar Fotos, die allerdings schon seit letztem Sonntag rumliegen. Sie (und noch ein paar mehr) sind im wesentlichen an 2 Orten entstanden: bei Nonnenhof und am Hügelgrab zwischen Siehdichum und Wustrow (bzw. auf den Wegen dahin).</p>
<p>Die Verbindung zwischen beiden Orten ist auch eine optische. Man sieht sich voneinander.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2977" title="P1040451" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040451.jpg" alt="Blick auf das Hügelgrab vom Bootsanleger Nonnenhof" width="580" height="435" /></p>
<p style="text-align: left;">Vom Bootsanleger Nonnenhof aus braucht es allerdings ein wenig Zoom, um das Hügelgrab, dass auch gleichzeitig ein sehr schöner Aussichtspunkt ist, zu sehen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2978" title="P1040455" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040455.jpg" alt="Strand Nonnenhof" width="580" height="435" />Den Strand von Nonnenhof sieht man dann nach einer 143°-Wende. <img src='http://blog.rundumgenuss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das beweißt, dass der Blick zurück über die Schulter manchmal durch aus lohnt.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2979" title="P1040459" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040459.jpg" alt="Vogel auf Reuse" width="580" height="435" />An dieser Stelle sind dann mal die Botaniker gefragt. Welcher Vogel lüftet hier seine Flügelfedern? Sieht ein wenig nach Bundesadler aus, ist es aber nicht. <img src='http://blog.rundumgenuss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2980" title="P1040473" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040473.jpg" alt="Segelboot" width="580" height="435" />Manche Bilder brauchen auch Zeit. Bis das Segelboot endlich diese Position erreicht hatte, dauerte es einen Moment. Der Zufall wollte es, dass da auch die Sonne gerade die Wiese dahinter beschien. Dankend zur Kenntnis genommen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2981" title="P1040475" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040475.jpg" alt="Brücke" width="580" height="435" />&#8220;Durch diese hohle Gasse muss er kommen &#8230;&#8221; Hier irrten sowohl W. Tell als auch F. Schiller. Hier lang gings zurück zum Auto.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2982" title="P1040478" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040478.jpg" alt="Diestel" width="580" height="435" />Diese Diestel hätte mich beinahe gepiekt, ich konnte ihr aber noch rechtzeitig ausweichen. Im Hintergrund übrigens schon das Hügelgrab. Ich fürchte, ich weiß, <a href="http://www.seeseekey.net" target="_blank">wer</a> der verwasche dunkle Fleck dort oben ist. <img src='http://blog.rundumgenuss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2983" title="P1040491" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040491.jpg" alt="Diestel" width="580" height="435" />Ich fürchte, ich mag solche Aufnahmen &#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2984" title="P1040492" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/P1040492.jpg" alt="Diestel" width="580" height="435" />Wer jetzt auch mal ein schönes Ausblicksbild vom Hügelgrab aus erwartet hat, den muss ich enttäuschen. Aktuell habe ich keine gemacht, habe ich doch schon welche im Archiv. So musste nochmals die Diestel dran glauben.</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Was haben Hühnerbeine, Torxschrauben, Hamburger, ofenfrische Brötchen und Rheumasalbe gemeinsam?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[DriveIn]]></category>
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		<category><![CDATA[Nbdg.]]></category>

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		<description><![CDATA[Da philosophiere ich doch neulich über die DriveInisie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da philosophiere ich doch neulich über die <a title="Das Wochenende im Schnelldurchlauf" href="http://blog.rundumgenuss.de/?p=2949" target="_self">DriveInisierung der Gesellschaft</a> und schon greift die hiesige (Gesundheits-)Wirtschaft den Gedanken auf. Einiges habe ich hier und anderswo schon gesehen, aber jetzt heißt es: Immer wieder mal was neues. Hamburger- und Hähnchenteilebräter mit DriveIn sind mittlerweile der letzte Husten auf diesem Gebiet. Im Berliner Umfeld sah ich auch schon einen Baumarkt und einen Bäcker mit Autoschalter.</p>
<p>Wie neu es ist, eine Apotheke autofreundlich zu gestalten, verschließt sich meinem Wissen. In Neubrandenburg gibt es sie ab sofort. Wer also beim Kauf seiner Diätpillen, Appetitzügler, Stimmungsaufheller und Rückenschmerzmittel nicht mehr aussteigen möchte, dann das jetzt so tun. Es lebe der Servicegedanke, wenn man Beschwerden, die durch das Gehen zur Apotheke auch ohne den Eintritt dortselbst gelindert oder behoben worden wären, durch das DriveIn-Prinzip fördert, was natürlich auch dem Pillenabsatz selber zuträglich ist.</p>
<p>Die wirklich wichtigen Services auf diesem Gebiet gibt es aber noch nicht. Da fahren Autos durch Fußgängerzonen, nur, um einen Briefkasten zu erreichen, für dessen Nutzung man dann aber doch aussteigen muss. Wo ist also der DriveIn-Briefkasten? Oder gleich die DriveIn-Postagentur? Autokinos gibt es, DriveIn-Kirchen auch (zumindest in den USA), wo ist die DriveIn-Videothek oder -Bibliothek? Und wie wäre es mit folgender Idee: das DriveIn-Autohaus?</p>
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		<title>Monatsrückblick ungeschriebener Beiträge</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 21:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungeschriebene Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Lan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (08/2010):</p>
<ul>
<li>Der Mindestlohn ist die Unkostenerstattung für die Erhaltung der Arbeitskraft.</li>
<li>Bundeskanzlerin Merkel will die Windkraft stärken (Medien vom 18.08.2010). Wie wäre es mit einem aerothermalen Kraftwerk in Berlin? Ein großes waagerechtes Windrad über dem Regierungsviertel, dass aus der aufsteigenden heißen Luft die Energie zieht.</li>
<li>Webseiten mit Hilfen gegen Onlinesucht &#8211; das klingt ein wenig nach dem Treffpunkt Anonymer Alkoholiker am Bierausschank.</li>
</ul>
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		<title>Der Krimi ist Käse</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[MHD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die Fragen aus den TV-Krimis: Was  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht, die Fragen aus den TV-Krimis: Was haben sie am 23. Mai 1996, nachmittags gegen 14 Uhr gemacht? Woher soll ich das noch wissen, wir schreiben mittlerweile das Jahr 2010! Oder: &#8220;Wo waren sie in der Nacht vom 11. auf den 15. Mai?&#8221; &#8220;Im Bett.&#8221; &#8220;Zeugen?&#8221; &#8220;Ich habe es zumindest probiert.&#8221;</p>
<p>&#8220;Harry, hol schon mal den Wagen.&#8221; Ein Zitat, dass so in der Serie gar nicht vorkam. Aber ich verzettel&#8217; mich. So will ich die Frage stellen, wegen derer ich diesen Beitrag überhaupt schrieb: Was passiert am 11. Oktober 2010 um 23 Uhr 08 Minuten und 54 Sekunden? Ich weiß es nicht. Jedenfalls noch nicht. Aber wie jede gute Frage beantwortet diese sich auch irgendwann von allein, genauer am 11.10.10 eine knappe Stunde vor Mitternacht.</p>
<p>Wieso ich gerade nach diesem Zeitpunkt frage? Man soll ja Fragen nicht mit einer Gegenfrage beantworten, aber diesmal ist es hilfreich, wenn ich die Ursprungsfrage genauer formuliere: Was passiert mit diesem abgepackten Scheibenkäse am 11. Oktober 2010, 23:08:54 Uhr?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2969" title="Käseaufdruck" src="http://blog.rundumgenuss.de/media/kaese.png" alt="Was passiert zu diesem Zeitpunkt?" width="400" height="297" /></p>
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		<title>Der Sonntagsbraten auf Abschiedstournee</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kassler]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagsbraten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt (Sanges-)Künstler, die irgendwie nicht den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt (Sanges-)Künstler, die irgendwie nicht den Weg von der Bühne finden. Nach der Abschiedstour folgt noch die Good-Bye-Tour, dann die letzte Tour, dann die allerletzte, dann die Comebacktour usw. usf. Manchmal erinnert es an den Sketchklassiker aus RTL Samstag Nacht mit Tommy Krappweis, wo der Verkäufer von Orient-Teppichen als Slogan unter dem Firmennamen &#8220;Geschäftsaufgabe seit 1954&#8243; zu stehen hatte.</p>
<p>In gewissem Sinn kann man das Verhältnis meiner Mutter zu Kasslerbraten ähnlich sehen. Nachdem sie in den letzten Monaten/Jahren immer wieder kontinuierlich Pech mit den Fleischstücken hatten (&#8220;Das pure Salz!&#8221;), hatte sie diesem Sonntagsgericht bereits abgeschworen (&#8220;Nie wieder!&#8221;). Aber das Leben ist voller Tücken, und wenn die Lebensmittelindustrie etwas kann, dann, dass sie ihren Produkten ein gutes Aussehen verleiht.</p>
<p>Und er sah wohl wirklich gut aus, wie er so da lag, im Supermarkt. Wohl geformt und mit appetitlichem Äußeren. Muttern wurde schwach, und so stand auf dem Sonntagsspeiseplan eben doch mal wieder Kasslerbraten mit Soße, Schnibbelbohnen und Salzkartoffeln. Lecker. Aber wie sagte schon Bert Brecht: &#8220;Mache einen Plan, sei ein großes Licht. Mache dann noch &#8216;nen Plan, geh&#8217;n tun sie beide nicht.&#8221;</p>
<p>Hier irrte Brecht. Zumindest teilweise. Der Plan B war durchaus schmackhaft, hatte mit der ursprünglichen Form (zumindest aus der Sicht des soßenliebenden Mecklenburgers) nur noch die Grundzutaten gemeinsam. Als modern inspirierte Köchin wurde der Braten schon am Vortag vorbereitet. Das lag nicht unbedingt an der gewählten Niedrigtemperaturgarmethode, die meist etwas länger dauert, sondern ist so Usus. Zwiebeln wurden fein gehackt und zusammen mit dem Fleisch und anderen Gewürzen in den Ofen gegeben. Alles sah so gut aus &#8230;</p>
<p>Bis der Löffel der Wahrheit zum Einsatz kam. Schade um die Zwiebeln und die weiteren Ingredienzien: In früheren Fällen konnte Muttern die Soße, wenn sie durch das Kassler doch zu arg versalzen war, meist noch irgendwie retten. Diesmal landete alles im Ausguss. Damit das Gesamtgericht nicht ganz so trocken wurde, wurden die Salz- zu Stampfkartoffeln umgebaut, die Bohnen noch durch die Pfanne geschwenkt und das Fleisch &#8211; wider Erwarten erwies es sich durchaus als genussfähig &#8211; kam in Scheiben geschnitten mit auf den Teller.</p>
<p>Und der Schwur wurde wieder erneuert: Nie wieder Kassler.</p>
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		<title>Ohne Augen hört man besser</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NDR 1 RMV]]></category>
		<category><![CDATA[NDRinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Radio und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehen - wenn man die Augen zumacht, ist es wie Radi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehen &#8211; wenn man die Augen zumacht, ist es wie Radio. Ich weiß nicht, für welches der beiden Medien das ein Kompliment und für welches ein Armutszeugnis ist. Das kann nur der Zuschauer bzw. Zuhörer entscheiden. Es scheint ja auch die Entwicklung zu geben, dass das Fernsehen immer mehr zu einem Nebenbeimedium wird, was das Radio bei den meisten schon ist. Hauptsache, es dudelt was nebenher und es ist nicht so still. Das Flackern des Bildschirms ersetzt das Kaminfeuer, nur: Es wärmt nicht.</p>
<p>Seit einiger Zeit überträgt NDR 1 Radio MV um 20 Uhr den Ton der zeitgleich laufenden Tagesschau. Ab 6. September schließt sich NDR info dieser Praxis an (siehe: <a title="Tagesschau künftig auch im Radio auf NDR Info" rel="bookmark" href="http://www.radioszene.de/?p=17131" target="_blank">Tagesschau künftig auch im Radio auf NDR Info</a>). Die Frage, die sich da stellt: Warum macht gerade der NDR das von ihm verantwortete &#8220;Nachrichtenflaggschiff&#8221; so schlecht? Warum zeigt er an zwei hauseigenen Beispielen, dass die Sendung offenbar ohne Bilder auskommt? Wenn man eine Fernsehsendung 1:1 im Radio übertragen kann, ohne, dass etwas wesentliches fehlt, könnte man sie im Fernsehen für zumindest überbewertet, wenn nicht gar überflüssig halten.</p>
<p>Der einzige Grund scheint nur zu sein, dass sie um die Uhrzeit exklusiv im Radio nicht die Aufmerksamkeit erreichen würde als bei einer einer Ausstrahlung im Ersten, in fast allen Dritten, in zwei von drei Digitalkanälen, auf 3sat und drei weiteren Radiosendern.</p>
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		<title>Geistreiche Bemerkungen vom 29.08.2010</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 18:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistreiches]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgeg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen.<br />
Aristoteles Onassis, griech. Reeder, 1906 &#8211; 1975</p>
<p>Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.<br />
Ernst Ferstl</p>
<p>Wir hoffen immer und in allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln.<br />
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, Naturwissenschaftler u. Staatsmann, 1749 &#8211; 1832</p>
<p>Der Erfolg besteht manchmal in der Kunst, das für sich zu behalten, was man nicht weiß.<br />
Sir  Peter Ustinov, Petrus Alexandrus von Ustinov, brit. Schauspieler,  Regisseur, Schriftsteller u. UNICEF-Botschafter, Oscar-Preisträger,  (&#8216;Topkapi&#8217;), 1921 &#8211; 2004</p>
<p>Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.<br />
Marie von Ebner-Eschenbach</p>
<p>Der kluge Mann entschuldigt sich, wenn er beim Streit mit einer hübschen Frau Recht behalten hat.<br />
Danny Kaye, David Daniel Kaminski, russ.-amerikan. Humorist, Schauspieler u. Schriftsteller, Oscar-Preisträger, 1913 &#8211; 1987</p>
<p>Man kann nicht den Sorgen entgehen, indem man mehr ausgibt, als man einnimmt.<br />
Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 &#8211; 1865</p>
<p>Wir sollten die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben.<br />
Robert  L.B. Stevenson, Robert Louis Balfour Stevenson, schott.-brit. Erzähler,  Kinderverseschmied u. Schriftsteller, (1883 &#8216;Die Schatzinsel&#8217;, 1886  &#8216;Dr. Jekyll u. Mr. Hyde&#8217;), 1850 &#8211; 1894</p>
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		<title>Das Wochenende im Schnelldurchlauf</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 12:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DirkNB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nbdg.]]></category>
		<category><![CDATA[Parken]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Vier-Tore-Fest]]></category>

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		<description><![CDATA[Da war ja mal wieder richtig was los in der Stadt, und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ja mal wieder richtig was los in der Stadt, und ich meine damit nicht nur das recht wechselhafte Wetter. Die Loswarigkeit nannte sich Vier-Tore-Fest mit eingebautem verkaufsoffenem Sonntag. Alle Jahre wieder finden sich Firmen, Organisationen und Vereine der Stadt und der Region(?) zusammen und feiern das letzte Augustwochenende in der Innenstadt mit Clownerie, Gaukelei, allerlei Attraktionen und Verkehrschaos.</p>
<p>Auf die Gefahr hin, mal wieder als Nörgler dazustehen, möchte ich doch kritisch anmerken, dass es, egal, welches Ereignis die Leute nach Neubrandenburg lockt, augenscheinlich kein Interesse daran zu geben scheint, dass das auch nach allgemein geltendem Regularium erfolgt. Die Einhaltung desselben ist aber auch nicht einfach, will doch der die Freiheit durch das Auto erlebende Deutsche am liebsten mit seinem frisch herausgeputzen Gefährt bis direkt an die Ereignisse fahren und möglichst nicht mal aussteigen.</p>
<p>Das wäre übrigens noch eine Idee, ein Fest wie das Vier-Tore-Fest oder die School-Out-Party in Broda komplett als DriveIn-Variante zu konzeptionieren. Sowas sieht man auch nicht überall.</p>
<p>Noch hat sich dieser Gedanke aber nicht durchgesetzt, deswegen gilt es, sein Gefährt möglichst nahe am Unterhaltungsziel abzustellen, augenscheinlich auch, wenn dort gar kein Parkplatz oder eine Fußgängerzone oder was anderes autofreies ist. Aber warum auch nicht? Das Ordnungsamt ist im Wochenende und die Freunde und Helfer zumindest in Wochenendstimmung. Also keiner da, der Fehltritte ahnden würde. Oder gibt es da eine Philosophie hinter, um Volkes Stimme ruhig zu halten?</p>
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