Kategorie Allgemeines geschrieben am 24.11.2009 02:19 von DirkNB
Es gibt Menschen, die bildlich gesprochen sehenden Auges in ein aufgeklapptes Messer laufen. Das ist im wesentlichen ihr eigenes Problem. Aber wenn eine ganze Region sowas tut, dann ist das nicht sehr schön und außerdem etwas übertrieben formuliert.
Vier Großereignisse an vier Tagen, da darf man eine gewisse Skepsis haben, was ordnungsgemäße Abläufe in der Stadt betrifft. Wobei ich immer noch hoffe, dass meine Prognosen nicht in Erfüllung gehen. So viel Glück ist aber selten jemandem beschieden. Vielleicht sollten wir auch alle entspannen und ein verlängertes Wochenende zum Verreisen nutzen.
Donnerstag eröffnet der neue große Supermarkt in der Oststadt, Freitag der Weberglockenmarkt, Sonnabend ist Wochenendeinkauf und Sonntag ist verkaufsoffen, zumindest in der Innenstadt.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass am Sonntag in der Innenstadt mit massiver Belastung durch den meist ruhenden Verkehr zu rechnen ist. Zahlenmäßig massive Verstöße gegen die StVO werden nicht geahndet werden, geschweige denn unterbunden oder verhindert.
Jedem Falschparker sein 10/15-Euro-Ticket am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr, das wäre eine schöne Entlastung für die Stadtkasse bzw. eine schöne Spende für gemeinnützige Vereine. Ich werde ja sehen, wieviel Ordnungsbeamte unterwegs sein werden, denn ich bin am Sonntag auch in der Innenstadt – zu Fuß übrigens, einen der um den Ring liegenden Parkplätze nutzend.
Es gibt Menschen, die bildlich gesprochen sehenden Auges in ein aufgeklapptes Messer laufen. Das ist im wesentlichen ihr eigenes Problem. Aber wenn eine ganze Region sowas tut, dann ist das nicht sehr schön und außerdem etwas übertrieben formuliert.
Vier Großereignisse an vier Tagen, da darf man eine gewisse Skepsis haben, was ordnungsgemäße Abläufe in der Stadt betrifft. Wobei ich immer noch hoffe, dass meine Prognosen nicht in Erfüllung gehen. So viel Glück ist aber selten jemandem beschieden. Vielleicht sollten wir auch alle entspannen und ein verlängertes Wochenende zum Verreisen nutzen.
Donnerstag eröffnet der neue große Supermarkt in der Oststadt, Freitag der Weberglockenmarkt, Sonnabend ist Wochenendeinkauf und Sonntag ist verkaufsoffen, zumindest in der Innenstadt.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass am Sonntag in der Innenstadt mit massiver Belastung durch den meist ruhenden Verkehr zu rechnen ist. Zahlenmäßig massive Verstöße gegen die StVO werden nicht geahndet w
Kategorie Medien geschrieben am 18.08.2009 18:39 von DirkNB
Die Frage oben ist natürlich rein rhetorisch. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass eigentlich fast jedes Wort, das wir heute sprechen, aus irgendeiner anderen Sprache stammt. Neben Englisch stehen Französisch, Persisch, Indisch, Lateinisch, Griechisch ganz weit oben in der Quellsprachliste. Aber das nur nebenbei.
Schön wäre es, wenn gerade auch diejenigen, die sich mit der Deutschen Sprache von Berufs wegen beschäftigen, diese auch korrekt und sauber anwenden. Sprachneuschöpfungen sind manchmal ja durchaus auch erwünscht, aber wird mit diesen immer das gesagt, was gesagt werden soll? Zwei Beispiele für die Verwendung der deutschen Sprache habe ich heute im Netz gefunden. Einmal hat Medienhandbuch.de etwas interessantes veröffentlicht:

Ist da nicht eigentlich ein Datenmissbrauch gemeint? Wie kann man den Datenschutz missbrauchen?
Schöne Beispiele gibt es auch, wenn amtsdeutschartige oder andere Pseudofachbegriffe einfach in den normalen Gebrauch aufgenommen werden. “Abverkauf” ist so etwas. Wo liegt der Unterschied zwischen Abverkauf und Verkauf? Oder was für die Technikfreaks: weil mir “Daten auf den Server geuploadet (oder upgeloadet oder hochgeladen …)” zu lang war, habe ich zu dem sinnentsprechenden Verb gegriffen und die Daten geservert.
Die Polizei hat ja auch ihre eigene Sprache, und ein Begriff fand heute Eingang in einen Presseartikel bei MVRegio.de:

Deutsche Sprache, schöne Sprache.
Die Frage oben ist natürlich rein rhetorisch. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass eigentlich fast jedes Wort, das wir heute sprechen, aus irgendeiner anderen Sprache stammt. Neben Englisch stehen Französisch, Persisch, Indisch, Lateinisch, Griechisch ganz weit oben in der Quellsprachliste. Aber das nur nebenbei.
Schön wäre es, wenn gerade auch diejenigen, die sich mit der Deutschen Sprache von Berufs wegen beschäftigen, diese auch korrekt und sauber anwenden. Sprachneuschöpfungen sind manchmal ja durchaus auch erwünscht, aber wird mit diesen immer das gesagt, was gesagt werden soll? Zwei Beispiele für die Verwendung der deutschen Sprache habe ich heute im Netz gefunden. Einmal hat Medienhandbuch.de etwas interessantes veröffentlicht:
Ist da nicht eigentlich ein Datenmissbrauch gemeint? Wie kann man den Datenschutz missbrauchen?
Schöne Beispiele gibt es auch, wenn amtsdeutschartige oder andere Pseudofachbegriffe einfach in den normalen Gebrauch aufgenommen werden. "Abverkauf" ist so etwas.
Kategorie Leben geschrieben am 22.11.2008 20:47 von DirkNB
Zwei Schneeflocken auf dem Weg zur Erde.
1.: “Wo fliegst Du denn hin?”
2.: “Bayerische Alpen, Wintersport. Und Du?”
1.: “Neubrandenburg, Verkehrschaos.”
Entgegen des oben stehenden Witzes ereilten uns zwar heute mit vereisten Fahrbahnen schwierige Verkehrsbedingungen, aber das Chaos blieb, Sonnabendabend sei dank, aus. Ich habe aber, und das sei positiv vermerkt, auf meinem Weg durch die Straßen unserer Stadt noch nie so viele Autos so defensiv fahren sehen wie heute. Dabei hat mein Fahrlehrer seinerzeit schon immer sehr von der defensiven Fahrweise geschwärmt. Und heute, 22.11.2008, abends, sind seine Wünsche in Erfüllung gegangen.
Zwei Schneeflocken auf dem Weg zur Erde.
1.: "Wo fliegst Du denn hin?"
2.: "Bayerische Alpen, Wintersport. Und Du?"
1.: "Neubrandenburg, Verkehrschaos."
Entgegen des oben stehenden Witzes ereilten uns zwar heute mit vereisten Fahrbahnen schwierige Verkehrsbedingungen, aber das Chaos blieb, Sonnabendabend sei dank, aus. Ich habe aber, und das sei positiv vermerkt, auf meinem Weg durch die Straßen unserer Stadt noch nie so viele Autos so defensiv fahren sehen wie heute. Dabei hat mein Fahrlehrer seinerzeit schon immer sehr von der defensiven Fahrweise geschwärmt. Und heute, 22.11.2008, abends, sind seine Wünsche in Erfüllung gegangen.
Kategorie Allgemeines, Leben geschrieben am 02.11.2008 22:25 von DirkNB
Da muss ich wohl ein wenig Abbitte leisten. Von außen gesehen war das Chaos in der Neubrandenburger Innenstadt am Sonntag doch eher begrenzt. Allerdings weiß ich durch meine Stadtflucht am Sonnabend nicht, wie es dort aussah, ein Blick durch die Bahnhofsnahe Einfahrt, der mir bei meiner Ausfahrt gewährt wurde, ließ zumindest dichten Autoverkehr vermuten. Falls sich einer ins Getümmel gestürzt hat, bitte ich um eine kurze Info.
Trotz alledem beobachtete ich am Sonntagnachmittag doch auch wieder den schon mal erlebten, diesmal aber etwas kleineren, Autostau beim Verlassen der Fußgängerzone. Nur war diesmal von Polizei oder Ordnungsamt weit und breit nichts zu sehen. Nur der Wachschutz (des Centers?) beobachtet die Situation, wobei die dabei zu erfüllende Aufgabe Spekulation bleibt: Einweisung von auch über den Fußweg fahrenden Autofahrern? Benachrichtigung der Fahrzeugführer, falls Polizei oder Ordnungsamt doch kommen? Bewachung der von Kunden des Centers erworbenen Ware, solange sie kopfüber in ihren teuren deutschen Kleinwagen nach Platz für die zu großen Produkte der internationalen Konsumgüterproduktion suchen? Wir werden es nie erfahren.
Nächsten Sonntag geht es in die nächste Runde. Mal sehen, wie es dann aussieht, da der Auszahlungstag für Lohn, Gehalt und andere Bezüge dann schon verstrichen ist.
Da muss ich wohl ein wenig Abbitte leisten. Von außen gesehen war das Chaos in der Neubrandenburger Innenstadt am Sonntag doch eher begrenzt. Allerdings weiß ich durch meine Stadtflucht am Sonnabend nicht, wie es dort aussah, ein Blick durch die Bahnhofsnahe Einfahrt, der mir bei meiner Ausfahrt gewährt wurde, ließ zumindest dichten Autoverkehr vermuten. Falls sich einer ins Getümmel gestürzt hat, bitte ich um eine kurze Info.
Trotz alledem beobachtete ich am Sonntagnachmittag doch auch wieder den schon mal erlebten, diesmal aber etwas kleineren, Autostau beim Verlassen der Fußgängerzone. Nur war diesmal von Polizei oder Ordnungsamt weit und breit nichts zu sehen. Nur der Wachschutz (des Centers?) beobachtet die Situation, wobei die dabei zu erfüllende Aufgabe Spekulation bleibt: Einweisung von auch über den Fußweg fahrenden Autofahrern? Benachrichtigung der Fahrzeugführer, falls Polizei oder Ordnungsamt doch kommen? Bewachung der von Kunden des Centers erworbenen Ware, solange sie kopfüber in
Kategorie Allgemeines geschrieben am 31.10.2008 11:13 von DirkNB
Beim Lesen des Neubrandenburger Innenstadtmagazins, dass ich gestern aus meinem Briefkasten fischte, wäre ich in meiner gekachtelten Leseecke beinahe von der Schüssel gefallen. Wie kann man, auf Seite 5 geschehen, “stressfrei einkaufen” mit den verkaufsoffenen Sonntagen des hiesigen innerstädtischen Einkaufstempels in Zusammenhang bringen?
Geht der Centermanager mit geschlossenen Augen durch die Welt? Hat er die letztadventlichen Verkaufssonnabende noch nicht in Neubrandenburg erlebt? Oder die auch durch den CD- und Waschmaschinenladen geburtstagsinduzierte Sonntagsöffnung vor ein paar Wochen? (Apropos: Wie kann ein Laden im Center eher 10jährigen Geburtstag feiern als das Center?)
Autoschlangen bis auf den Ring, sich anrempelnde Menschenmassen im Center, lange Schlangen an den Kassen, gestresste und genervte Kunden, zahlreiche Parksünder in der Fußgängerzone am Center usw. Und das alles unter der großen Überschrift: “Stressfrei einkaufen und bummeln”.
P.S.: Am gestrigen Donnerstag durfte ich das innercenterliche Chaos schon einmal genießen: Show auf der Bühne, verstopfte Ladenstraße drumrum, genervte Verkäuferinnen der anliegenden Geschäfte, die den Weg für ihre Kunden freiräumen wollten, und mitten in den Massen direkt an der Stirnseite der Bühne mit Blick auf die Gesangsdarbietung ein glücklich und verträumt lächender Centermanager.
Beim Lesen des Neubrandenburger Innenstadtmagazins, dass ich gestern aus meinem Briefkasten fischte, wäre ich in meiner gekachtelten Leseecke beinahe von der Schüssel gefallen. Wie kann man, auf Seite 5 geschehen, "stressfrei einkaufen" mit den verkaufsoffenen Sonntagen des hiesigen innerstädtischen Einkaufstempels in Zusammenhang bringen?
Geht der Centermanager mit geschlossenen Augen durch die Welt? Hat er die letztadventlichen Verkaufssonnabende noch nicht in Neubrandenburg erlebt? Oder die auch durch den CD- und Waschmaschinenladen geburtstagsinduzierte Sonntagsöffnung vor ein paar Wochen? (Apropos: Wie kann ein Laden im Center eher 10jährigen Geburtstag feiern als das Center?)
Autoschlangen bis auf den Ring, sich anrempelnde Menschenmassen im Center, lange Schlangen an den Kassen, gestresste und genervte Kunden, zahlreiche Parksünder in der Fußgängerzone am Center usw. Und das alles unter der großen Überschrift: "Stressfrei einkaufen und bummeln".
P.S.: Am gestrigen Donnerstag durfte ich