@einfachFranz Stelle mir gerade vor: "Wir sind jetzt bis 17 Uhr auf dem Marktplatz NB." Wieso? ;-) 11 Stunden her
Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten: Wer zu alt ist, um ohne Hilfe reinzukommen, soll uns darin auch keine Vorschriften machen. 01.09.2010
RT @textautomat: Ihr genehmigt euch nach jedem Essen bestimmt auch nen Magentwitter, wa? 01.09.2010
Ein alter Tipp eines Ernährungsratgebers, der bis heute immer wahrer zu werden scheint, lautet: Iss nichts, wofür Werbung gemacht wird. Da steckt was hinter, werden doch im wesentlichen nur durch die Nahrungsmittelindustrie verschandelte Produkte und Gerichte beworben: Fertiggerichte, Glutamatsuppen (neudeutsch: Hefeextraktaufschlemmungen), Fast Food etc. pp.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum die aktuelle Gutscheinaktion eines großen Bulettenbraters im wesentlichen an mir und meinen Gewohnheiten vorbeigeht. Zählt man die 3 Angebote, die ich evtl. wegen bisheriger Ungenutztheit mal testen würde, zu den 2 interessanten hinzu, komme ich auf 5 von 24, die mich ansprechen, oder einem Streuverlust von ca. 79%.
Erschwerend kommt hinzu, dass es in der Filiale, an der ich fast werktäglich vorbei komme, diese Angebote gar nicht gibt. Unter dem Aspekt also eine wirklich gelungene Werbekampagne. Wer plant eigentlich sowas und mit welchen Konsequenzen muss der jetzt rechnen?
Natürlich weiß ich, dass die Dipsoße nicht so hergestellt wird, aber ich vermute mal, hier sieht es jeder, dass einem nichts vorgespielt, sondern nur was schönes gezeigt wird. Warum gibt es solche Werbung nicht öfter im Fernsehen?
Kategorie Medien geschrieben am 07.03.2010 22:10 von DirkNB
So ein Fernsehabend, entspannt auf dem Sofa mit was leckerem zu knabbern dazu, kann doch ein wunderbarer Genuss sein. Natürlich gilt es, das richtige Fernsehprogramm auszuwählen, was durchaus schwierig sein kann. Aber manchmal kommt alles gute zusammen, so dass einen selbst die Werbung nicht stört und man sie sich auch noch ansieht.
Das kann aber durchaus auch eine Strafe sein, vor allem, wenn einem das manipulative Gelüge auffällt. Ins Auge gesprungen sind mir dabei drei Backwarenwerbungen, ein Schokolade-, ein Pizza- und ein Brothersteller, die alle mit schönen Bildern über die handwerkliche Herstellung ihrer Produkte in Kleinserien werben.
Industrielle hergestellte Waren mit handwerklicher Qualität zu bewerben ist eine Lüge. So ist die Liste von Marken, deren Produkte ich nicht kaufe, wieder um 3 gestiegen. Langsam muss ich die mal aufschreiben, sonst vergesse ich noch was.
Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (02/2010):
Werbung ist so widersprüchlich: Da werden Wasserfilter unter anderem gegen Kalk angeboten, und bei Flaschenwässern mit ihrem hohen Mineralstoffgehalt geworben.
Die Grenze zwischen individueller Persönlichkeit und psychischer Krankheit ist fließend.
Manchmal überlege ich, wie wohl eine Fernsehsendung zur Vermittlung von Waisenkindern aussehen könnte. Wie “Tiere suchen ein Zuhause”? Wo ist die Sendung, die sich auf ähnliche Art um bedürftige Kinder und Erwachsene kümmert?
Es scheint in unserer Gesellschaft schwierig zu sein, die Wahrheit zu sagen. Das gilt vor allem, wenn man dies entgegen bestehender “Regeln” wie political correctness, Gutmenschentum, politischer Großwetterlage o. ä. tut.
Kategorie Medien geschrieben am 26.01.2010 20:05 von DirkNB
Der von mir doch gern gesehene René Malik wird in Kürze im Fernsehen auftreten. Das ist dem Klatsch-Tratsch-Blog eine Meldung wert. Wer hat sie auch noch nicht gesehen und sich köstlich über den Maulwurf, den Frosch und den Eisbären mit Berliner Dialekt amüsiert.
Wenn es aber nach den Anzeigen aus dem Hause Google geht, wird es den Maulwurf bei Malik nicht mehr lange geben:
Wollen wir mal hoffen, dass Mariks Gage so hoch ist, dass er die Maulwurfvertreiber entweder selber aufkauft oder ein Maulwurfvertreiberschutzschild aufbauen kann.